Vulkan Kalem

Der Vulkan Kalem (509 m) ist der Hausberg von Birresborn, 4 km südlich von Gerolstein. Sein Gipfel, ein verwachsenes Halbrund, ist von einer Sandgrube aufgeschlossen. In ihr kann man sehen, daß der Kalem aus Lapilli, Wurfschlacken und Lavabomben besteht.

Adam und Eva

Auf dem Daxberg bei Birresborn wachsen zwei alte (über 200 Jahre)   Kiefern, 
Adam und Eva genannt.

Adam: Stammumfang 2,40 m, Höhe 26,00 m (astrein bis 14,00 m)
Eva:
Stammumfang 2,80 m, Höhe niedriger als Adam

Eishöhlen
Die Nutzung vulkanischer Gesteine hat zur Bildung der eigenartigen Eishöhlen geführt, von denen bis vor wenigen Jahren noch zwei das ganze Jahr hindurch Eiszapfen aufwiesen. Von Natur aus entstehen im Vulkangebiet keine Höhlen. Die Steinmetze waren es, die zur Gewinnung von Mühlsteinen Gänge in die Basaltlager hineintrieben. Ohne Verwendung von Sprengmitteln wurden die Rohsteine von der Wand gelöst. In Umrissen wurde der Stein vom Felsen losgemeißelt und überall dort, wo er noch Verbindung hatte, wurden in kleine Löcher Holzkeile eingeführt. Sie wurden ständig naß gehalten, so daß sie sich ausdehnten und schließlich von der Wand lossprengten.

Wie aber kommt es dazu, daß sich im gemäßigten Klima unseres Raumes auch in warmen Sommermonaten Eis in einer solchen Höhle halten kann? Voraussetzung ist, daß die Höhlen nur eine Öffnung haben und ihr Boden bergeinwärts abfällt. So kann im Winter kalte Luft ein- aber nicht mehr abfließen. Ein Austausch mit der wärmeren Sommerluft findet nicht statt,da diese leichter ist und die kalte Höhlenluft nicht verdrängen kann.