Radtour über Viadukt bei Daun am Maare-Mosel-Radweg, © Eifel Tourismus GmbH, D. Ketz
  • Strecke: 58,5 km
  • Dauer: 04:45 h
  • Schwierigkeit: leicht

Maare-Mosel-Radweg

Daun

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Familienzeit bei einer Radtour auf einer stillgelegten Bahntrasse 

Nahezu keine Steigungen, dafür umso mehr Erlebnispunkte am Wegesrand – diese Eifel-Radtour von Daun nach Bernkastel-Kues (58,5 km) ist wie geschaffen für einen Familienausflug. Alle radeln gemütlich dahin und auch Kinder können die Strecke bewältigen. Denn der Maare-Mosel-Radweg verläuft auf einer ehemaligen Bahntrasse. Wer ist zuerst oben? Ein kleines Rennen zu Beginn führt zum Viadukt bei Daun hinauf – die erste und einzige Herausforderung ist gemeistert. Bei einem traumhaften Rundumblick über dei Eifel können die Kleinsten ein bisschen verschnaufen, dann wartet das nächste Abenteuer. 

Beim „Großen Schlitzohr“ ist das Gejauchze groß, denn es handelt sich um den zweitlängsten Fahrradtunnel in Deutschland – also Licht an und los geht’s. Entspannt geht die Radtour weiter durch Buchenwälder und an glitzernden Maaren vorbei. Kein Autolärm, nur ein sanftes Rauschen der Blätter, das Gezwitscher der Vögel und das Lachen der Kinder.

Das Radeln ist so mühelos, da lohnen sich kleine Abstecher entlang der Tour. Zum Beispiel zur Strohner Lavabombe – perfekt geeignet für ein Familienfoto. Oder zu den Manderscheider Burgen, die die Besucher ins Mittelalter versetzen.


Tipps:
Die Ziegenkäserei Vulkanhof ist ein perfekter Ort für einen Zwischenstopp auf der Tour. Im Hofladen gibt es allerlei Leckeres für ein ausgedehntes Picknick und Kinder haben ihre Freude an den Tieren des Hofes. 

Zurück zum Ausgangspunkt bringt Sie der Radbus MaareMosel (Linie 300), der zwischen Daun, Wittlich und Bernkastel-Kues verkehrt. 

 

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Markierung der Tour:

  • Radwege Eifel: Wegmarkierung Maare-Mosel-Radweg
pdf: Streckeninfo_Umleitung_Wittlichgpx: maare-mosel-radweg

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Highlights auf der Strecke

Manderscheider Burgen

Manderscheiider Burgen mit Lieser, © Dominik Ketz

Manderscheid - Burgenromantik hoch zwei

Der Kurort Manderscheid ist vor allem für zwei mittelalterliche Burgruinen berühmt, die unweit der städtischen Gassen auf steilen Bergspornen einander unmittelbar gegenüber stehen. Getrennt sind die im 17. Jahrhundert in mehreren kriegerischen Wirren zerstörten, einst wuchtigen Anlagen nur durch das Flüsschen Lieser, das sich im Tal einen temperamentvollen Weg durch die dicht bewaldete Felsenlandschaft bahnt. Zwischen den Burgen erstreckt sich eine Wiese, die – mit einer Grillhütte bestückt – im Sommer zu einem perfekten Ort für eine Atempause beim Wandern auf dem Eifelsteig oder für ein Familienpicknick mit Kindern wird.

An einem Wochenende im August jedoch sind die Burgen und die Wiese idealtypische Kulissen des spektakulären Burgenfestes mit urigen Handwerken, Gauklern, Ritterturnieren und Minnegesang.
Im Advent verleiht die Manderscheider Burgenweihnacht am ersten Adventswochenende dem Ort einen besonderen Zauber.

Nicht immer waren die imposanten, meterdicken Gemäuer so romantisch und voll unbeschwerter Lust an Spiel und Spaß. Beide dienten als Wehranlagen im Konfliktherd zwischen dem Kurfürstentum Trier und dem Herzogtum Luxemburg. Die Feindschaft saß tief, über das schmale Tal hinweg beäugte man sich misstrauisch.
Die frei zugängliche Oberburg mit ihrem fünfstöckigen Burgfried wirkt noch heute martialisch. Die Niederburg kann mit Führungen – sogar nachts – oder auf eigene Faust erkundet werden, nur bei schlechtem Wetter bleibt sie geschlossen. Sie wurde im 12. Jahrhundert vom Adelsgeschlecht der Herren von Manderscheid zu einem prachtvollen, befestigen Herrschaftssitz ausgebaut.

Wer den steilen Pfad zur Oberburg erklimmt, hat im Sommer den betörenden Duft von Walderdbeeren in der Nase. Vögel zwitschern, die Lieser plätschert friedlich dahin. Die sonnenverwöhnten Mauern sind Refugium für kleine Echsen oder Wildbienen. Die Natur hat den einst kriegerischen Schauplatz mit Frieden gefüllt. Erlebbar ist er beim Wandern auf dem Eifelsteig und dem Lieserpfad sowie auf dem Vulkamaar-Pfad, die allesamt den Kurort berühren. Der Manderscheider Burgenstieg und der Grafschaft-Pfad verbinden die Kulturgeschichte und die spektakuläre Natur rings um die kleine Stadt. Das Maarmuseum mit dem Urpferdchen oder die Kerzenmanufaktur Moll machen Manderscheid über die Burgen hinaus zum Ausflugsziel für Menschen mit Sehnsucht nach Bodenständigem.

Weitere Infos zu den Wanderwegen rund um die Manderscheider Burgen: 

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Lavabombe

Lavabombe Strohn, © GesundLand Vulkaneifel/D. Ketz

Wer im GesundLand Vulkaneifel unterwegs ist, der sollte auch die Strohner Lavabombe besuchen. Denn mit ihren rund 120 Tonnen Gewicht ist diese riesige Steinkugel eine echte geologische Besonderheit mit beeindruckenden Ausmaßen: Wenn Sie neben der knapp 5 Meter durchmessenden und ebenso hohen Lavabombe stehen, bekommen Sie eine eindrucksvolle Vorstellung davon, wie der Vulkanismus in der Eifel gewütet hat.
In dieser Form jedoch wurde die Lavabombe nie bei einer Explosion durch die Gegend geschleudert – vermutlich war es so, dass Teile der Kraterwand sich lösten, wieder zurück in den Vulkanschlot und damit in das glühende Magma gefallen sind. Dabei blieb heiße Lava an den Fragmenten der Kraterwand hängen, und die Kugel wurde bei einem erneuten Ausbruch wieder nach oben transportiert. Dieser Vorgang wiederholte sich mehrmals, sodass die Kugel zur „Lavabombe“ anwuchs.

Außerdem ist die Strohner Lavabombe das Eintrittstor zur wunderschönen Strohner Schweiz, einem kleinen Idyll, wo sich rund um den wilden Alfbach eine urwüchsige, ursprüngliche Natur auf besondere Art und Weise entfaltet. Ein Abstecher ist definitiv zu empfehlen!

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Hofladen Vulkanhof Gillenfeld

Vulkanhof, © Andreas Goltz | phormat.de

Damit Sie hier nur den besten Käse bekommen, wird sich beim Herstellen viel Zeit gelassen: Mit viel Geduld, größter Sorgfalt und in traditioneller Handarbeit wird der edle Ziegenkäse hergestellt, der höchste Ansprüche erfüllt. Hierzu wird die Milch von rund 200 Milchziegen mit natürlichen Milchsäurebakterien und natürlichem Lab versetzt. So entsteht unter ständiger unabhängiger Laborkontrolle die „Eifelwürze“, die in dreimonatiger Reife ihre Naturrinde ausbildet.

Genießen Sie Vulkanhof-Ziegenkäse mit allen Sinnen: Jeder Käse ist ein Unikat, appetitlich im Geruch und schön der Anblick. Beim jungen Ziegenkäse schmecken Sie den Eifelfrühling, beim gereiften Ziegenkäse die Urwüchsigkeit der Eifeler Landschaft. Kosten auch Sie den Vulkanhof-Ziegenkäse: „Eifelfrische“ – „Eifelmilde“ – „Eifelwürze“ und überzeugen Sie sich von der hohen Qualität und dem feinen Geschmack.

Ganz neu ist das „Eifeleis“, welches schon in der Entwicklungsphase zum vielbeachteten Renner wurde. Aus dem zarten Ziegenmilch und selbstgemachtem Ziegenjoghurt entstehen die zartschmelzenden Eiskreationen mit Suchtfaktor.

PS: Eine Führung „Von der Ziege zum Käse“ wird nach Reservierung angeboten. Offene Hofführungen in den Ferien.

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Infos zu dieser Route

Start: 54550 Daun, Bahnhofstraße

Ziel: 54470 Bernkastel-Kues, Busbahnhof Forum

Streckenlänge: 58,5 km

Dauer: 04:45 h

Schwierigkeitsgrad: leicht

Tourenart: Radfahren

Aufstieg: 381 m

Abstieg: 669 m

Merkmale:

  • familienfreundlich

Eifel Tourismus GmbH

Kalvarienbergstraße 1
54595 Prüm
Telefon: +49 6551 96560

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