Sie interessieren sich für geheimnisvolle Höhlen? Dann ist das Gerolsteiner Land genau das Richtige für Sie. Dunkel, teils unheimlich und in jedem Fall abenteuerlich präsentieren sich die Eis- und Mühlsteinhöhlen der Region.
Die Höhlen entstanden durch den jahrhundertelangen Abbau von Basalt, der in der Vulkaneifel zur Herstellung von Mühlsteinen genutzt wurde. So formten sich eindrucksvolle Höhlenlabyrinthe, in denen sich in besonders kalten Wintern noch heute beeindruckende Eiszapfen bilden.
Alle Höhlen sind frei zugänglich, einzelne werden im Winter zum Schutz überwinternder Fledermäuse zeitweise geschlossen. Für Ihre Erkundung empfehlen wir festes Schuhwerk, eine Taschenlampe und das Tragen eines Helms.
Insgesamt vier durch den Abbau von Mühlsteinen entstandenen Höhlen faszinieren jährlich zahlreiche Besucher.
Die Buchenlochhöhle befindet sich im Naturschutzgebiet der Gerolsteiner Dolomiten. Die Höhle wurde vor Millionen Jahren durch die lösende Kraft des Grundwassers aus dem Stein gewaschen und ist ganzjährig geöffnet.
Die Mühlsteinhöhlen befinden sich nordwestlich von Gerolstein, zwischen den Stadtteilen Müllenborn und Roth. Wer wirklich tiefe Einblicke in das Innere der Vulkaneifel werfen will, für den ist ein Besuch der Mühlsteinhöhlen ein Muss.
Faszinierendes Höhlenlabyrinth entstanden durch den Abbau von Mühlsteinen.