Die Eifelregion im Herzen Europas war schon immer Heimat mächtiger Adelsgeschlechter. Hier fochten Ritter ihre Kämpfe aus. Heute faszinieren die vielen Burgen und Schlösser - oder das, was von ihnen übrig geblieben ist - als märchenhafte Kulisse.
Das Gerolsteiner Land ist reich an beeindruckenden Burgen. Machen Sie eine Tour zu diesen historischen Gebäuden, wie der Bertradaburg in Mürlenbach oder der Burg Kerpen, und tauchen Sie in die Geschichte ein.
Die Burg Lissingen an der Kyll ist eine gut erhaltene, ehemalige Wasserburg aus dem 13. Jahrhundert.
Im Ahbachtal gelegene Burgruine mit stattlichen Überresten der Anlage. Die Geschichte der Burg reicht bis ins Jahr 1272 zurück, wo sie erstmalig erwähnt wird.
Im Mittelalter besaß Glaadt noch größere Bedeutung als Jünkerath, dass damals nur eine Hüttenansiedlung war. Deshalb errichteten dort die Blankenheimer Grafen im 13. Jh. ein Schloss. das Anfang des 17. Jh. zu einem prachtvolles Jagdschloss umgebaut wurde. Durch einen Blitzschlag brannte es im 18. Jahrhundert aber bis auf die Grundmauern nieder.
Die Burgruine Freudenkoppe auf dem Nerother Kopf ist ganzjährig frei zugänglich. Ab dem Wanderparkplatz zwischen Neroth und Neunkirchen erreicht man die Burgruine zu Fuß in 30 Minuten, eine direkte Anfahrt mit dem Auto ist nicht möglich.
Die Schlossanlage wurde 1696-98 als befestigter adeliger Landsitz erbaut. Auch wenn das Gebäude nicht betreten werden kann (Privatbesitz), lohnt ein Blick durch den Torbogen.
Der 20 ha große Park rund um die historische Burganlage aus dem 12. Jahrhundert mit dichten Wäldern, satten Wiesen und vielfältigen Gehegen für Greifvögel, Wölfen und anderen Tieren.
Hoch über dem Eifelörtchen Mürlenbach thront die imposante Kulisse der Burg. Die Urgroßmutter Karls des Großen gilt als Gründerin der Burg, er selbst soll dort geboren sein. Die Burganlage ist heute bewohnt und daher nur zur bestimmten Zeiten und in Teilbereichen zu besichtigen.
Burg Kerpen war von 1911 bis 1941 Heimat des bekannten Eifelmalers Fritz von Wille, dessen Grab sich oberhalb der Burg befindet. Alfred Andersch lebte nach dem 2. Weltkrieg mehrere Jahre auf Burg Kerpen. Die Burg befindet sich zurzeit im Privatbesitz und kann nur von außen besichtigt werden.
Oberhalb von Gerolstein liegt die Ruine der Löwenburg. Die Burg ist ganzjährig frei zugänglich und gewährt einen wunderbaren Blick über Gerolstein, auf das Dolomitenmassiv und das Kylltal. Alle 2 Jahre veranstalten die Burgschauspieler ein Freilichttheater in den historischen Mauern.