Reise mit dem Goldenen Wagen zu den Meilensteinen der Geschichte auf dem Hochkelberg Panorama-Pfad, © Eifel Tourismus GmbH, D. Ketz
  • Strecke: 41 km
  • Dauer: 13:00 h
  • Schwierigkeit: schwer

Hochkelberg Panorama-Pfad

Niederehe

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Ad nonum lapidem - Wandern auf den Meilensteinen der Geschichte

„Ad nonum lapidem“, am neunten Meilenstein auf der Straße der Römer zwischen Köln und Trier, beginnt die Geschichte rund um den Hochkelberg in der Eifel. Ja, gar ein ganzes Buch an Geschichten offenbart die sanftwellige, wald- und aussichtsreiche Vulkanlandschaft zwischen Hillesheimer Kalkmulde und Ulmener Maar-Region. Mehr als verlockend ist es da, auf der Wanderung mit einem „Goldenen Wagen“ gedanklich von einem Meilenstein der Geschichte zum nächsten zu reisen. 

Eine Landschaft wie ein aufgeschlagenes Buch
Eine Zeitreise in über 400 Mio. Jahre Erdgeschichte und einige tausend Jahre Menschheitsgeschichte liegt vor einem wie ein Geschichtsbuch. Zugleich eine Szenerie aus Kulturflecken eingebettet in eine Geländekulisse mit vulkanischer Vergangenheit. Der Hochkelberg selbst etwa ist ein uralter Schichtvulkan in der Eifel. Er erzählt von seiner feurigen Entstehung und zugleich von dem in seinem Inneren verborgenen Schatz: einem Wagen aus purem Gold. Zum Schutze vor kriegerischen Ausbeutern vergrub ihn einst ein Adelsmann unter den Mauern seiner Burg hoch oben auf dem Hochkelberg. 

Feuer fangen, lodern, nachglühen 
Viel Bekanntes, Unbekanntes, Unglaubliches, aber auch Unheimliches begegnet einem rund um den Hochkelberg. Manches ist nur eine Legende, manches aber wahr. Ist die Neugier einmal geweckt, das Feuer entfacht, so besteigt man den „Goldenen Wagen“ und macht sich auf den Weg. Mit Feuereifer ist man alsbald dabei, ergründet, was es mit so mancher Geschichte auf sich hat und trägt am Ende die wärmende Glut seiner Entdeckungsreise mit sich nach Hause.


Der Hochkelberg Panorama-Pfad ist aufgrund der Länge von gut 41 Kilometer eine 2-Tages-Wandertour. Wir empfehlen folgende Etappenaufteilung:

  • 1. Etappe:  Start: Niederehe | Ziel: Kelberg | Länge: 21 km | Gehzeit: 7 Std.
  • 2. Etappe:  Start: Kelberg | Ziel: Ulmen (Postplatz) | Länge: 20,3 km | Gehzeit: 6 Std.
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Markierung der Tour:

  • Wegmarkierung Wanderweg Hochkelberg Panorama-Pfad
gpx: vulkaneifel-pfad-hochkelberg-panorama-pfad

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Highlights auf der Strecke

Ulmener Maar

Blick von oben auf das Ulmener Maar, © GesundLand Vulkaneifel/D. Ketz

Heute liegt das Ulmener Maar 420 Meter üNN, hat eine Oberfläche von 5,5 Hektar und ist 36 Meter tief. Dass der Vulkanismus noch aktiv ist, zeigen Blasen im Randbereich des Maars. Sie zeugen von seiner aufwühlenden Vergangenheit – doch keine Angst, ein Ausbruch ist nicht in Sicht! Ein bis zu 20 Meter mächtiger Wall aus verschiedenen Gesteinen und Aschen umgibt den Trichter.

Für Interessierte sind diese Zeugen der explosiven Vergangenheit an der St. Matthias Kirche wunderbar aufgeschlossen. Nicht nur für Geologen ist diese einzigartige Mauer mit ihren verschieden farbigen Schichten und runden Einschlüssen sehenswert. Die Hänge des Maarkessels sind von einem wunderschönen Wald bewachsen, der sich auf einem Rundweg entdecken lässt. Zu empfehlen ist ein Abstecher hinauf zur mittelalterlichen Burgruine, von der einst Kreuzritter in ihre Schlachten zogen.

Der Blick vom Kraterrand über das Maar und die dahinterliegende Eifel lässt den Atem stocken. Sei es nach einer schweißtreibenden Wanderung oder einer langen Autofahrt - das Blau des Ulmener Eifelauges leuchtet im Sommer allzu verlockend. Doch das Baden im Maar ist untersagt, weil es als Natur- und Wasserschutzgebiet eingestuft ist. Dafür kann die gute Luft beim Angeln nach Hecht und Karpfen genossen werden. Vielleicht lässt sich ja sogar der riesige Fisch, von dem eine alte Sage erzählt, blicken.

Die charmante gleichnamige Stadt Ulmen liegt direkt am Maar. Hier können die Gäste in verschiedene Cafés und Restaurants einkehren und es sich bei einer guten Tasse Kaffee oder einem leckeren Essen gut gehen lassen. Parken: Besucher parken am besten am Alten Postplatz oder am Marktplatz in Ulmen. Beide Plätze liegen zentral in der Stadt, sodass es von dort jeweils nur ein kurzer Fußmarsch bis zum Ufer des Ulmener Maares ist.

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Jungferweiher

Jungfernweiher von oben, © GesundLand Vulkaneifel/D. Ketz

Ein wahres Paradies erstreckt sich am Rande des Örtchens Ulmen auf einer Hochfläche unterhalb des Steimelskopfes. Hier brach ein Vulkan mit einer gewaltigen Detonation aus und bildete einen tiefen Krater mit einem Maarsee aus, der heute ein bekanntes Vogelschutzgebiet ist. Das genaue Alter lässt sich nicht bestimmen, aufgrund der morphologischen Form geht man aber davon aus, dass es mehrere hunderttausend Jahre alt ist.

In der frühen Neuzeit wurde der See von den Burgherren von Ulmen als Fischgewässer genutzt, in dem sie Karpfen züchteten. Doch im Laufe der Zeit verlandete das Maar. Lange Jahre stachen die Ulmener in dem ehemaligen Maar Torf, das sie zum Heizen nutzten.

1942 beschloss man jedoch, den Bereich wieder zu fluten und staute den Ulmener Bach auf, um die Trinkwasserversorgung des Landkreises Cochem-Zell zu sichern. Heute ist der Jungferweiher in Ulmen, der auf einer Höhe von 428 Metern üNN liegt, rund 170.000 Quadratmeter groß und hat eine Tiefe von 0,8 Metern. Der Weiher steht aufgrund seiner seltenen Flora und Fauna gemeinsam mit dem Ulmener Maar unter Naturschutz. Zahlreiche bedrohte Arten brüten in den binsenreichen Uferzonen wie beispielsweise Bekassine oder Wiesenpieper. Selbst Fischadler wurden schon bei der Jagd beobachtet. Zugvögel wie Kranich, Krickente und Raubwürger legen jährlich Rast auf den Wiesen am Ulmener Jungferweiher ein. Daher ist eine Wanderung auf dem etwa 3 Kilometer langen Rundweg insbesondere zu den Zugzeiten im Frühjahr und Herbst ein Muss. An der am westlichen Ufer gelegenen Vogelbeobachtungsstation kann man die Vögel besonders gut in ihrem natürlichen Umfeld begutachten. In dem flachen Wasser des Ulmener Weiher tummelt sich heute auch wieder eine große Vielfalt an Fischarten, die von einem Angelsteg am Südufer befischt werden darf. Schwimmen und andere Wassersportarten sind aber verboten. Angelscheine gibt die Verbandsgemeindeverwaltung in Ulmen aus.
Parken: Parken können Gäste am besten unmittelbar auf einem Parkplatz, der über die Straße „Am Jungferweiher“ zu erreichen ist. Auch die Stadt Ulmen bietet am Alten Postplatz oder am Marktplatz zahlreiche Parkplätze. Von hier aus ist es allerdings ein kleiner Fußmarsch bis zum Ufer des Gewässers.

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Aussichtsturm "Eifel-Guck"

Azussichtsturm Eifel-Guck bei Sassen, © EIfel Tourismus GmbH, D. Ketz

Auf dem Aussichtsturm "Eifelguck" haben Sie einen 360 Grad Blick über die Vulkaneifel und zum Hochkelberg.
Der hölzerne Turm liegt am Wanderweg "Hochkelberg-Panorama Pfad".

Am Fuß des Aussichtsturm befinden sich die ersten Kletterelemente auf dem Wanderweg zum Baumhaus "Holzberg".

Ein lohnender Ausflug für Familien.

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Haus Berndorf

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Infos zu dieser Route

Start: Niederehe

Ziel: Ulmen

Streckenlänge: 41 km

Dauer: 13:00 h

Schwierigkeitsgrad: schwer

Tourenart: Wandern

Aufstieg: 735 m

Abstieg: 710 m

Tipps zur Tour

Eifel Tourismus GmbH

Kalvarienbergstraße 1
54595 Prüm
Telefon: +49 6551 96560

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