Eifeler Knudeln

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Eifeler Knudeln


Knudeln, Eiernockel,     Knödele – was ist das eigentlich? Eifeler Knudeln gelten, insbesondere im nördlichen Teil der Eifel, auch heute noch als Hauptmahlzeit, oftmals am fleischlosen Freitag. Dabei handelt es sich um eine alteingesessene Eifeler Zubereitungsart der Mehlnocke oder Gnocchi

Diese per Löffel ins Kochwasser abgestochenen, übergewichtigen Spätzle sind einigen Einheimischen durchaus noch ein Begriff, hat doch die Oma in bedürftigeren Zeiten oftmals Knudeln für die ganze Familie zubereitet. Die benötigten Zutaten gab es schließlich in jedem Haushalt: Mehl, Eier, Milch, Wasser, Salz. Und dazu gab es entweder eingewecktes Obst oder Speck und Zwiebeln (natürlich nicht am Freitag), je nach Familienbrauchtum.

Es ist reine Übungssache, die richtige Konsistenz des Teigs herzustellen. Ein eindeutiges Rezept gibt es nämlich nicht. Die alten Damen rühren die Zutaten nach Bauchgefühl zusammen, bis es funktioniert. Dennoch möchten wir Ihnen gerne eine kleine Orientierung geben.

Für vier Portionen benötigen Sie:
4 Eier
500 Gramm Mehl
0,5 Teelöffel Salz
Wasser

Das Mehl und einen halben Teelöffel Salz in einer Schüssel vermischen, dann die Eier hinzugeben. Mit dem Rührgerät alles zu einem Teig verkneten und lauwarmes Wasser hinzufügen. Der Teig sollte nicht zu flüssig sein. Anschließend ca. eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, nochmals gut von Hand durchkneten und in einem größeren Topf leicht gesalzenes Wasser zum Kochen bringen.
Mit einem Löffel kleine Stücke vom Teig abtrennen und in das siedende Wasser geben.

Wenn sie an der Wasseroberfläche schwimmen, sind die Knudeln gar. Mit einem Löffel aus dem Wasser nehmen und abtropfen lassen, anschließend kurz in kaltem Wasser abschrecken.

Wir wünschen Ihnen gutes Gelingen und hoffen, dass dieses einfache Gericht nun nicht mehr von Ihrem Speiseplan wegzudenken ist!