Hubertus Kapelle - Stadtkyll/Niederkyll

Stadtkyll

Der spätgotische kath. Kapelle aus der Zeit um 1500 geben die dicken Mauern und die derben Formen ein urwüchsiges Erscheinungsbild. Der Innenraum wird durch eine spätgotische Holzsäule gegliedert. Der Hochaltar (1775), ein rechteckiger Säulenumbau aus Holz mit einem Ölgemälde sowie die Seitenaltäre mit Holzfiguren und die Chorwand mit Gusseisen-Nothelferkreuz stammen aus dem 17. Jahrhundert.

Sehenswert sind auch die alten Wandmalereien und Figuren im Innenraum der Kapelle. Warum aber ist sie Station der Straßen der Römer geworden? Des vorwitzigen Römerkopfs am Außengiebel wegen. Sie zeugt von der römischen Besiedlung der Gegend und war vielleicht einmal Teil eines römischen Grabmals, aber das weiß man heute nicht mehr. Umso stärker ranken die Sagen: Die Kirche soll auf römischen Mauern errichtet worden sein, und Soldaten hätten hier dem Kriegsgott Mars geopfert. Soldaten gab es im nahen Jünkerath tatsächlich, denn hier befand sich eine Befestigungsanlage zum Schutz der einst blühenden Siedlung Icorigium an der Römerstraße Trier-Köln. Die heutige Straße "Am Römerwall" folgt dem ehemaligen Verlauf der römischen Kastellmauer. Ansonsten sind Mauerreste in der Nähe des Eisenmuseum zu sehen. Fahren Sie doch mal vorbei!
Eine Station der Straßen der Römer.

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